Exerzitien-Echos


Exerzitien

4.- 9. April 2014

Persönliche Eindrücke

 

Um es vorweg zu sagen: Ich bin dankbar, in diesen Tagen dabei gewesen zu sein, und die

Freude über das Erlebte klingt noch immer in mir nach.

 

Ja, worüber freue ich mich:

Da war zunächst die Gemeinschaft:  Einige kannten sich bereits, andere waren - wie ich- neu

dabei. Aus Osnabrück und Göppingen waren sie gekommen, aus dem Aachener Raum und aus dem Siegerland, und dazwischen, über alle Altersjahrgänge  verteilt. Vielleicht war es die Überschaubarkeit der Gruppe, die dazu beitrug, dass anfängliche Distanz in der Kürze der Zeit zu einem vertrauensvollen  Wir werden konnte.

 

Als gut empfand ich es, dass der Schweigezeit ein Gemeinschaftstag vorausging, der uns zur

hl. Hildegard nach Eibingen (Rüdesheim) führte mit einem Berührtwerden mit benediktinischer Spiritualität. In unsere schönstättische Spiritualität  konnten wir an verschiedenen Orten eintauchen: im Urheiligtum, in der Gründerkapelle, in der Anbetungskirche, in den Heiligtümern der Anbetungsschwestern  und auf Marienland. Nahezu überall konnten wir die hl. Messe mitfeiern und auch am Stundengebet der Anbetungsschwestern nahmen wir teil. Wie wohltuend war es für mich, nicht aus der Betriebsamkeit des Alltags herzukommen, sondern aus der Atmosphäre des Schweigens, die den Weg in die Tiefenseele frei machte! Überhaupt tat mir gut, dass ich viel Zeit hatte, das Gehörte und Erlebte "sacken" zu lassen.

 

Und was und wen hatte ich gehört und erlebt? Herrn Pater King und Schwester Maribirga.

Herrn Pater King gebührt mein besonderer Dank, dass er trotz daneben laufender anderweitiger Verpflichtungen für den erkrankten Herrn Pater Mosbach eingesprungen war. In seiner ihm eigenen Art brachte er uns Betrachtungsstoff  in reicher Fülle und doch wohl dosiert nahe: Da war zunächst das Liebesbündnis - im Jahr des hundertsten Geburtstages Schönstarts natürlich das Liebesbündnis mit Maria, aber auch das Liebesbündnis mit Jesus.

 

Hier waren es vor allem die unterschiedlichen  Jesus-Bilder, die er uns vor Augen führte, die mich in besonderer Weise ansprachen und Entsprechendes in mir auslösten. Natürlich konnte ein intensiver Blick auf die Gründungsurkunden nicht fehlen. Ein weiteres wohltuendes Thema war die Freude, wie nicht zuletzt auch reiche Gedanken zum Beten und zum Gebet.

 

Ich kann nur sagen: meine Provianttasche ist randvoll gefüllt.

Ob es da wohl verwundert, dass zwei Teilnehmerinnen  sich neu in die Gebetsgemeinschaft aufnehmen ließen und eine dritte Person sich zur Neuaufnahme anmeldete?

Noch einmal: Voller Dankbarkeit  fuhr ich heim und freue mich!